Buch 8

Der Mensch und die Erde heute

Folgerungen aus der bisherigen Menschheitsgeschichte (9, 15)

In den vorangegangenen Büchern wurde die Herkunft des Menschen untersucht und festgestellt , daß er Wurzeln sowohl auf der Erde wie im Außerirdischen Bereich hat. Danach wurde dann seine Entwicklung auf der Erde betrachtet , die zeigt, wie er allmählich zu einem zivilisierten Wesen wird, aber auch negative Eigenschaften entwickelt. Und jetzt wenden wir uns dem bis heute erreichten Stand und den Gesetzen zu, nach denen er antritt, sein Leben führt und wieder verschwindet, um nach einiger Zeit in neuer Form und zu neuen Bedingungen wieder zu erscheinen , um seine Entwicklung weiterzuführen und schließlich zu vollenden.

Die Kenntnis dieser Gesetze beruht zum Teil auf überliefertem alten Wissen, zum Teil auf Erkenntnissen, die aus wiederkehrenden Verhaltensweisen und Reaktionen des Menschen, beispielsweise auch in der Geschichte, zu gewinnen sind und im weiteren aus Erkenntnissen, die auf Grund der Anwendung moderner wissenschaftlicher Methoden gewonnen wurden.

Besinnung auf die Anfänge und das Versagen der Christlichen Kirchen.

Schlägt man einen großen Bogen über die letzten 10 000 Jahre der Geschichte der Menschheit , so beginnt sie mit dem katastrophalen Untergang des alten sagenhaften Atlantis und hätte beinahe in dem Chaos einer von Menschen verursachten, alles Leben auf der Erde vernichtenden atomaren Kriegsauseinandersetzung geendet, wenn nicht außerirdische Instanzen eingegriffen hätten. Dies zeigt, daß das Leben auf der Erde keineswegs so sicher ist, wie es uns manche, sich christlich nennenden Politiker und Wissenschaftler glauben lassen wollen. So aber gibt es immer noch eine große Mehrheit von Menschen , die der allgemein öffentlich verbreiteten Meinung anhängt, daß die Menschen allein in der Lage wären, zu bestimmen, wie ihre Zukunft aussehen soll. Dagegen ist die Ansicht, daß die Erde als Teil des Universums besteht und als solche eine Aufgabe zu erfüllen hat, im sich christlich nennenden Teil der Menschheit nur einer kleinen Minderheit geläufig.

Schuld an dieser sehr beschränkten Betrachtungsweise sind in erster Linie die geltenden Lehren der christlichen Kirchen, die sich seit zwei Jahrtausenden bemühen, das Denken der westlichen Menschen in ihnen genehmen Bahnen zu kanalisieren. Die geistigen Wissenschaften wurden in der Zeit der Aufklärung keineswegs, wie es manchen erscheinen mag, mit freigegeben , sondern sie wurden unter das strenge Kuratel der Naturwissenschaften gestellt, denn auch von ihnen verlangte man den materiellen Nachweis der Gültigkeit ihrer Thesen. Daß dies auf Grund ihrer Geistigkeit oft nicht möglich ist, wurde dabei einfach ignoriert.

So ist es beispielsweise unmöglich, das Gesetz der Wiedergeburt materiell nachzuweisen. Ein gewisser statistischer Nachweis wäre sicher möglich, könnte und würde aber von den Gegnern der These mit statistischen Mitteln sicher auch widerlegt werden. Um in diesen Dingen also weiterzukommen, wäre es erforderlich, das Kriterium der Wissenschaftlichkeit für die geistigen Wissenschaften neu zu definieren. Diese Neudefinition könnte und müßte eigentlich, um eine wünschenswerte Liberalisierung zu erreichen, darin bestehen , daß man dem menschlichen Geist, dem oft eine göttliche Inspiration zugrundeliegt , durchaus zutraut, die Wissenschaftlichkeit seines Denkens anfangs selbst zu beurteilen .

In der Auseinandersetzung mit anderen Geistern würde sich dann erweisen , ob die neuen Ideen aufgegriffen und weiterentwickelt würden, oder ob sie dem Vergessen anheimfielen. Dies wäre der beste Test für ihren Wert, den sie für die Weiterentwicklung des Denkens gehabt hätten. Das Anlegen einer von den Menschen eines vergangenen Jahrhunderts, das noch im Schatten des Mittelalters stand, geschaffenen Meßlatte der Wissenschaftlichkeit hingegen, ist dem heutigen Menschen der westlichen Demokratien, dem eine freie Entfaltungsmöglichkeit seiner Persönlichkeit und freie Äußerung seiner Meinung zugesichert wird , nicht mehr zumutbar und muß als traditionelles Beharren auf überholten Maßstäben abgelehnt werden.

So war zum Beispiel die Astrologie eine über Jahrtausende anerkannte Wissenschaft und viele bedeutende Menschen ließen sich bei ihren Unternehmungen astrologisch beraten . Auch heute gibt es Politiker und Personalberater, die mit besten Erfahrungen astrologische Daten bei ihren Entscheidungen mit berücksichtigen. Was berechtigt also die heutige etablierte Wissenschaft dazu, die Astrologie als Pseudowissenschaft abzulehnen ?

Die Meßlatte der Wissenschaftlichkeit aus der Zeit der Aufklärung !

Dieses eine Beispiel soll hier genügen, um zu zeigen, daß es für die Wissenschaft Zeit ist, den Ballast aus einer lang vergangenen Zeit über Bord zu werfen, damit wieder ein frischer und lebendiger Geist in die verstaubten Amtsstuben der Universitäten einziehen kann und die Wissenschaft wieder Kontakt zu den Problemen der lebenden Menschen gewinnt.

Auch die Existenz eines großen, kulturell hochstehenden Reiches vor den Griechen und Römern hat in der heutigen, auch in diesem Punkte sehr rückständigen, etablierten Wissenschaft bisher keinen Platz gefunden. Und das, obwohl seit mindestens zwei Jahrhunderten von führenden Geistern immer wieder darauf hingewiesen wurde und seit mindestens hundert Jahren zunehmend Beweise auch materieller Art dafür erbracht wurden. Mit einem Beharrungsvermögen, das nur dem mittelalterlichen Verharren der Kirche auf ihren Lehren vergleichbar ist , werden heute noch den Studenten der Geschichte die Ausführungen Platons zu Atlantis als theoretische Darstellungen eines idealen Staates gelehrt, und jeder Bezug zu einem tatsächlich einmal vorhandenem Staat kategorisch abgelehnt.

Das ist aber der durch Forschungsergebnisse längst überholte Standpunkt vom Anfang des 19. Jahrhunderts !

Da fragt man sich dann doch, wer setzt hier eigentlich die Maßstäbe, was als wissenschaftlich anerkannt und gelehrt wird und was nicht. Denn selbst wenn die sachlichen Kriterien für die Wissenschaftlichkeit erfüllt werden, gibt es offenbar Kräfte, die neue Erkenntnisse auf dem Gebiet der geistigen Wissenschaften mit Erfolg unterdrücken.

Widmet man sich etwas mehr der Suche nach der oft versteckten Quelle dieser Kräfte, dann stößt man fast immer letztlich auf die christliche Kirche in Person ihrer Vertreter oder in der Bestimmung der Denkweise der eifrigsten Verfechter einer Ablehnung dieser neuen Erkenntnisse.

Dieses wird sich auch nicht ändern, solange bei der Besetzung der Spitzenpositionen der geistigen Wissenschaften die kirchlichen Stellen ein entscheidendes Wort mitzureden haben, worauf die Kirchen unter der Behauptung, daß sie ein wesentlicher kulturtragender Faktor unserer Gesellschaft sind, bei jeder sich bietenden Gelegenheit hinweisen und sich oft auch damit durchsetzen.

Es zeigt sich damit immer wieder, daß, obwohl die Kirche ihren Einfluß auf den einzelnen Menschen mehr und mehr verliert - da sie auf die Fragen des modernen Lebens dem einfachen Menschen keine brauchbaren Antworten geben kann und will, weil sie sich aus Gründen der persönlichen Machterhaltung auf die Seite der konservativen Kräfte geschlagen hat - sie im Bereich der geistigen Macht eine ihr nach der laizistischen Verfassung der meisten Staaten garnicht mehr zustehende, nach wie vor dominierende Rolle spielt, die sich garnicht so sehr von der im Mittelalter ausgeübten Macht unterscheidet. Sie wird nur mit feineren Mitteln praktiziert, nämlich mit dem Mittel der geistigen Beeinflussung und der Entscheidung darüber, was der Mensch, der in einem traditionell christlich orientierten Land lebt , wissen darf und was nicht.

Und unter den Index des unerwünschten Wissens fällt, wie zum Beginn der christlichen Durchdringung Europas, alles Wissen, das vorher in Europa vorhanden war, soweit es nicht durch das Filter der christlichen Kirche gegangen ist und dabei als unbedenklich eingestuft wurde. Mit Hilfe von "wissenschaftlichen" Erfüllungsgehilfen wurde das Märchen verbreitet, daß, bevor die Römer sozusagen als "Vorhut" des Christentums nach Europa mit Waffengewalt eindrangen, hier nur barbarische Stämme hausten, die keinerlei Wissen und Kultur besaßen. Eine Behauptung, wie sie oft in der Geschichte der Menschheit von den Eroberern verbreitet wurde, von der sich aber eine moderne aufgeklärte Wissenschaft, die sich im nächsten Jahrtausend erfolgreich mit den Problemen des Universums auseinandersetzen soll, endlich befreien muß.

Denn die heute von der Archäologie gewonnenenen Erkenntnisse , die teilweise heute noch als "unerklärlich" bezeichnet werden, schreien geradezu nach der Befreiung von der Fessel der bisher geltenden Geschichtauffassung, um wieder den Faden zu dem vorher vorhandenem Wissen knüpfen zu können. Denn dieses alte, vor Römern und Griechen vorhandene Wissen hatte seinen Ursprung im Universum. Es war von den Außerirdischen den Menschen mitgeteilt worden, damit sie an der Entwicklung des Universums teilhaben konnten. Und es wurde von den damaligen Menschen auch über viele Jahrtausende, also weit länger als das Christentum einschließlich des Judentums auf der Erde bisher besteht, in diesem Sinne verstanden und auch ausgeübt.

Die Beschränkungen und Vorschriften, die um das Jahr 1000 v. Chr. herum das Judentum und dann nach dem Jahre 0 das Christentum, das auf dem Judentum aufbaute, erließ, bekämpften und beseitigten schließlich dieses Wissen. Und dies, um durch sektiererisches Verhalten eine Machtstellung zu erreichen. Denn der Anspruch der in Ägypten entstandenen Sekte der Anhänger von Moses - die anfänglich aus einem bunten Völkergemisch bestand, das mit seinem Leben in Ägypten unzufrieden war - auf den alleinseligmachenden Glauben, ist auch bei heutigen Sekten eine oft zu beobachtende Erscheinung, die vor allem Menschen anspricht, die mit der Vielseitigkeit des Lebens nicht zurechtkommen und deshalb eine ihnen vorgegebene Beschränkung wählen.

Sie beruht auf dem einfachen Prinzip, daß ihnen gesagt wird, was sie tun und was sie lassen sollen, und das möglichst genau und detailliert, damit sie selbst nicht darüber nachdenken müssen. Wenn ihnen dann dazu noch gesagt wird, daß sie auf Grund der Befolgung dieser Lebensregeln zum "auserwählten Volk" werden, das besser ist als alle übrigen Menschen, dann sind sie vollends glücklich und zufrieden, denn sie können jetzt auch noch auf die übrigen Menschen "herabsehen". Denn offenbar ist es ein Grundbedürfnis der nur beschränkt geistig gebildeten Einwohner der Erde, sich besser als die anderen darzustellen und auch zu fühlen.

Gemäß der Darwinschen Evolutionstheorie verbessert der Mensch wie das Tier damit seine Chancen als auserwählter Zeugungspartner und er hat bessere Aussichten als sein nicht "auserwählter" Konkurrent, seinen Samen über die Erde zu verbreiten. Dies ist ein Gesetz der Erde und des Körperlichen, das im Bereich des geistigen und des universellen aber nur eine geringe und eher die geistigen Entwicklung behindernde Bedeutung hat.

Das Christentum setzte dann auf die "Auserwählung" der Juden, deren Glaubensgrundlage es in Form ausgesuchter Teile des alten Testaments in Ermangelung eigenen umfangreichen Schrifttums übernahm - obwohl es in vielen Punkten nicht damit übereinstimmte, was umfangreiche Kommentare notwendig machte und immer wieder die Neigung zur Abspaltung einzelner Gruppen förderte - noch ein weiteres "Auserwähltsein" drauf. Durch Christus war man in den Besitz einer Lehre vom Frieden unter den Menschen und der Gleichberechtigung von arm und reich, von sündig und gerecht und vom Wert des einzelnen Menschen und der einzelnen Seele gelangt.

Diese Lehre ließ sich in der relativ kulturlosen Zeit des in seinem Machtanspruch maßlos dominierenden römischen Reiches, das in dieser Zeit alle alten Kulturen Europas kraft seiner Militärmacht mit Feuer und Schwert vernichtete und hunderttausende zu rechtlosen Sklaven gemacht hatte , bestens unter die Leute bringen. Für die armen , teilweise schlechter als das Vieh behandelten Sklaven, die völlig der Willkür ihrer Herren ausgesetzt waren, bedeutete sie einen Strahl der Hoffnung.

Denn hier kam jemand, der ihnen sagte , daß sie nicht rechtlos und nichtsnutzig waren, und daß sie sogar die Chance hatten, in einem Endgericht dem Herren, der sie heute noch mit der Peitsche geschlagen hatte, vorgezogen zu werden. Das bedeutete ja, daß sie eigentlich besser war, als der Herr mit der Peitsche. Welch süßer Trost für die in ihrem Selbstwert gedemütigte Seele. Mit diesem Trost im Inneren, ließ sich die Fron des täglichen Lebens viel besser ertragen.

Nach der anfänglichen Abwehr des nicht genehmigten, mit üblichen schweren Strafen bedrohten Glaubens, was aber seine Ausbreitung unter den sowieso Unterdrückten nur förderte und gefährliche verschworene Gemeinschaften entstehen ließ, wurde der neue Glaube als doch recht nützlich gewertet und offiziell genehmigt . Man hatte nämlich erkannt, daß die Christen infolge ihres inneren Seelentrostes viel weniger aufsässig waren als die anderen Sklaven, die immer auf Rache für erlittenes Unrecht sannen. Als nun auch noch die verschworenen Gemeinschaften aufgrund der offiziellen Genehmigung entfielen, erwies sich der neue Glaube als ideales Beherrschungsinstrument der Reichen und Mächtigen. Denn die Armen und Unterdrückten fanden ihren Trost in der Kirche und standen nicht mehr als rache- und rechtsuchende Querulanten und Aufrührer vor der Tür.

Und gab es doch noch jemanden, der mit seinem Los unzufrieden war, so wurde er durch die Gemeinschaft der anderen Christen und durch ihren Lehrer, den man allmählich Priester nannte, und der wegen dieser Tätigkeit das Wohlwollen der Mächtigen gewann, zur Ordnung gerufen und in die Schranken seines Glaubens verwiesen.

Als diese frappierende Auswirkung des neuen Glaubens den Herrschenden richtig klar wurde, erhob man das Christentum zur alleinigen Staatsreligion , und alle anderen Glaubensrichtungen wurden verboten . Das Verbot wurde etwas später dann auch mit Feuer und Schwert unter Anwendung barbarischster Strafen , wie dem Pfählen und der Verbrennung bei lebendigem Leib, durchgesetzt.

Auch bei neu eroberten und unterworfenen Völkern wurde der christliche Glaube als erprobtes Beherrschungs- und Unterdrückungsinstrument eingesetzt. Alle, die diesen Glauben nicht annehmen wollten, wurden erbarmungslos getötet oder, soweit möglich, vertrieben. Unzählige Menschen und Völker fielen so der Pervertierung eines ursprünglich friedlichen Glaubens durch die Machtgelüste der bösen Kräfte im Menschen zum Opfer.

Dieser Makel ist der Christlichen Religion eingebrannt und sie wird sich davon nur befreien können, wenn sie wieder ihre eigentliche Aufgabe, nämlich den Schutz der Armen und Schwachen gegen die Reichen und Mächtigen, durch die sie sich immer noch korrumpieren und mißbrauchen läßt, tatsächlich auch wahrnimmt. Nach dem bisherigen Verlauf der Geschichte, die dem Christentum immer wieder die Chance zu einer Umkehr gab, bestehen dafür aber kaum Aussichten. Aus der Geschichte läßt sich damit eindeutig der Schluß ziehen :

Das Christentum ist in der gegenwärtigen Form als Religion ungeeignet, da es die Weiterentwicklung der geistigen Wissenschaften in der sich christlich nennenden Welt entscheidend behindert.

Es findet seine Berechtigung nur noch als Macht- und Beherrschungsinstrument der Machthabenden, solange das in Unwissenheit gelassene Volk es noch als seine Religion akzeptiert.

Da aber erwiesenermaßen immer weniger Menschen in den demokratischen Ländern des Westens der christlichen Kirche und dem christlichen Glauben, den sie bewußt oder unbewußt als Manipulationsinstrument erkannt haben, angehören wollen, erklärt sich die Suche nach wirklich gültiger göttlicher Wahrheit und damit auch nach den Ursprüngen unseres Seins als natürliches Phänomen, denn es gilt, eine mehr und mehr entstehende Lücke mit wirklicher und beständiger Wahrheit zu füllen.

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Was ist der Mensch

Der Mensch besteht einmal in zweifacher Form, nämlich als Mann und Frau und dann in dreifacher Form nämlich als Körper, Geist und Seele. Wenden wir uns zuerst einmal dieser Dreiteilung zu, um danach auf die Zweiteilung zurückzukommen.

Der Körper: Er ist entwicklungsgeschichtlich das Produkt der Erde. In Jahrmillionen hatte sich schließlich aus den Anfängen des Lebens bis vor 50000 Jahren die menschenähnliche Form des Neandertalers entwickelt .Sie war entsprechend der Darwinschen Evolutionstheorie ein Produkt der Anforderungen, die das Leben auf der Erde damals an den Neandertaler stellten. Letzendlich war er aber nur eine besondere Art von Tier.

Nun geschah aber in relativ kurzer Zeit von nur einigen tausend Jahren das, was als Vorgang nur aus alten sumerischen Mythen und aus altem in Tibet überlieferten Wissen , als Tatsache aber durch anthropologische Funde eindeutig wissenschaftlich belegt ist. Wesen aus anderen Welten - so die sumerischen Mythen und das alte Wissen Tibets - veränderten den Neandertaler in seinen Genen so, daß er einen ganz neuen Typ bildete. Den Cro Magnon Menschen. Sehr wahrscheinlich wurden eigene Gene der Außerirdischen verwendet, um diese Verbesserungen zu erreichen. Darauf ist es wohl auch zurückzuführen, daß dieser Cro Magnon Typ von Anfang an, zumindestens körperlich, ein Erfolgsmodell war, und deshalb auch bis heute nicht mehr verändert wurde . Es spricht zweifellos für die weit übermenschliche Intelligenz der Veränderer, daß in so kurzer Zeit eine so perfekte Verbesserung gelang, wenn auch die "Götter" der sumerischen Mythen anfänglich nicht so sehr zufrieden mit ihrem neuen Produkt waren. Nicht zuletzt deshalb wurde ein "Läuterungsprozeß" in Gang gesetzt, der immer wieder Vernichtungen einzelner Teile der Menschheit beinhaltete und von dem man annehmen kann, daß er auch heute noch nicht abgeschlossen ist.

Auf den einzelnen Menschen kommt der Körper nach dem Naturgesetz der Vererbung als Vermächtnis der körperlichen Eigenschaften seiner Ahnen . Er selbst kann aber dennoch viel zur Entwicklung und Gesunderhaltung seines Körpers, dieses "Gefäßes" für Geist und Seele, durch gesundes Leben, richtige Ernährung, eine positive Einstellung zu seinem Körper und geistige und seelische Hygiene tun. Denn eine kranke Seele macht auf die Dauer auch den Körper krank. Geist und Seele müssen sich immer bewußt sein, daß sie nur durch den Körper auf der materiellen Erde wirksam sein können. Er ist also sehr wichtig für sie.

Geist: Er ist das , was den Körper bewußt lenkt und durch das gerade stattfindende Leben führt. Er steuert seine Aktionen auf Grund von Erlernung und Einspeicherung von Erfahrungen, verknüpft Erfahrungen und angelerntes Wissen und ist in der Lage, daraus neue Schlüsse zu ziehen. Diese letztgenannte Fähigkeit ist diejenige, welche die Menschheit aus eigener Kraft, wenn auch nur langsam und unter der Voraussetzung, daß die neuen Erkenntnisse weitergegeben und auch aufgenommen werden, in ihrem Wissen vorankommen läßt.

Trotz körperlich gleicher Voraussetzungen gibt es , möglicherweise erblich, oder durch ungünstige Umwelteinflüsse auf das in der Mutter werdende Leben bedingte Unterschiede in allen geistigen Eigenschaften, das heißt in Lernfähigkeit, Speicherfähigkeit und Kombinationsfähigkeit. Es ist aber sehr wahrscheinlich, daß diese Unterschiede auch durch die Seele und durch die von ihr aus früheren Leben mitgebrachten Erfahrungen mitverursacht werden.

Seele: Das weitaus schwierigste Kapitel, denn hier werden dem Menschen die letzten Einsichten wahrscheinlich nie gegeben werden. Die auf andauernden und langfristigen Beobachtungen beruhenden gesammelten Erfahrungen und die Anwendung neuentwickelter tiefenpsychologischer Techniken, die teilweise auf wiederentdecktem alten Wissen beruhen, haben folgendes mit großer Sicherheit erbracht:

1. Die Seele ist unsterblich.

2. Sie unterliegt den Gesetzen der Wiedergeburt.

3. Sie unterliegt dem Gesetz des Karma.

Zu Punkt 1 : Daß die Seele unsterblich ist, besagen nicht nur alle auf der Erde existierenden Religionen, angefangen bei den primitivsten Naturreligionen der Wilden bis hin zu unseren heutigen, sondern auch sämtliche alten Mythen und die Überlieferung alten Wissens. In neuerer Zeit bestätigt wurde die Unsterblichkeit der Seele durch Berichte bereits Gestorbener, deren Seele sich schon vom Körper getrennt hatte, und die durch die moderne medizinische Kunst der Wiederbelebung wieder ins Leben zurückgerufen wurden. Dies gab zwar keinen Aufschluß darüber, was mit der Seele anchließend geschieht, da die mögliche Rückrufzeit nur sehr kurz ist und gerade dafür ausreichte, daß sich die Seele vom Körper trennte und von außen mit ansehen konnte, wie sich die Ärzte bemühten, ihren leblos daliegenden Körper zu reanimieren. In dem Augenblick, in dem die Reanimierung gelingt, bricht das Erinnerungsvermögen der Betroffenen abrupt ab, und setzt erst beim Erwachen in der alten Körperlichkeit wieder ein.

Es soll aber auch Fälle gegeben haben, so berichtet die einschlägige esoterische Literatur, in denen durch Unfall oder Ähnliches vorzeitig aus dem Leben gerissene Seelen zur Erfüllung wichtiger Aufgaben für eine gewisse Zeit wieder in ihren Körper zurückkehren durften.

Zu Punkt 2 : Auch das Gesetz der Wiedergeburt ist in vielen Religionen verankert, wobei es sich vor allem um die Religionen handelt, die aus dem alten Wissen hervorgegangen sind. Das sind in erster Linie die alten Religionen Asiens, das heißt die alten Religionen Chinas, Japans, Tibets und auch der Hinduismus - Brahmanismus Indiens als letzter auf altem Wissen beruhender Religion des westlichen Kulturkreises. Ägypten kennt für den normalen Sterblichen die Wiedergeburt, die entsprechend seinem am ma´at gemessenem Leben festgelegt wird, für die Pharaonen aber, welche die höchste Stufe des menschlichen Daseins erreicht haben, kennt es die Aufnahme in den Himmel als Gott.

Die neueren, nicht aus dem alten Wissen hervorgegangenen, durch Religionsstifter begründeten Religionen der Juden, Christen und Mohammedaner, kennen die Wiedergeburt nicht mehr als neues Leben auf der Erde, sondern lassen die Seele, die sich dies durch Wohlverhalten im irdischen Leben verdient hat, in einem paradiesischen ewigen Leben außerhalb der Erde ihre Existenz fortsetzen. Sie geben also auch dem normalen Sterblichen nahezu den Status, den in Ägypten nur der Pharao innehatte. Die Bösen jedoch müssen in einer Läuterungsstation ausharren bis das "jüngste Gericht" endgültig entscheidet, wer zu den "Seeligen" und wer zu den "Verdammten" gehört. Diese "Läuterungsstationen" können auch als Wiedergeburten gesehen werden, in denen der Seele eine neue Chance gegeben wird, sich zu bewähren. In den Anfängen des Christentums wurde dies auch so gesehen, später jedoch verändert, da die Vorstellung vom ewigen "Fegefeuer" viel drastischer und wirksamer erschien.

Diese Versionen sind ganz offensichtlich Manipulationen an der Wahrheit durch die Priesterschaft oder die Religionsstifter selbst, mit dem Ziel, den einfachen Menschen, der die höheren Wahrheiten nicht begreifen kann, zu absolutem Wohlverhalten im Sinne der jeweiligen Religionsmoral zu zwingen und ihn damit seines freien Willens zu berauben.

Die Forderung nach absolutem Wohlverhalten in weitgehend von der Priesterschaft - und damit von Menschen - vorgegebenen Normen war natürlich für den einzelnen Menschen kaum zu erfüllen. Früher oder später verstieß er gegen diese Normen und mußte sich durch Opfer von der Schuld freikaufen.

Die Religion wurde als Unterdrückungs- und Ausbeutungsinstrument mißbraucht. Daß die Gläubigen sich Jahrhunderte lang diesen offensichtlich von Menschen erdachten Manipulationen unterwarfen, war oft nur durch härteste Strafen für alle Abweichler und "Ketzer" zu erzwingen.

Dieser Zustand fand sein Ende im Christentum in nicht mehr zu unterdrückenden reformatorischen Bewegungen und die anschließend vehement einsetzende Zeit der "Aufklärung".

Im Bereich des Islam sind zur Zeit aber wieder starke Tendenzen zur Rückkehr zu schärfster religiöser Repression durch den sogenannten Fundamentalismus zu beobachten. Er geht hier einher mit einer Art Staatssozialismus, der vor allem die oft ohne Lebensperspektive lebende Jugend in den unteren sozialen Schichten anspricht.

Doch wie soll die Wiedergeburt aussehen? Die im heutigen Hinduismus vertretene These der Wiedergeburt in Gestalt eines Tieres bei Verstoß gegen die Regeln der menschlichen oder religiösen Gesellschaft, können ebenso wie das vorher gesagte als von der Priesterschaft erfundene Übertreibungen gelten, die das Ziel haben, Wohlverhalten zu erzwingen.

Durch die moderne therapeutische Methode der Rückführung der Seele in frühere Leben ist eindeutig bewiesen, daß es keine Strafe der Verbannung der menschlichen Seele in ein Tier gibt. Dies würde auch dem Gesetz des Karma widersprechen, denn in einem Tier hätte die Seele keine Möglichkeit mehr , ihr Karma zu erfüllen und in einem vergangenen Leben begangene Fehler wieder auszugleichen. Eine Wiedergeburt in einer niedrigeren Kaste , die der Hinduismus ebenfalls als Strafe kennt, muß nicht unbedingt eine Bestrafung sein, sondern könnte im Sinne der karmatischen Entwicklung sogar nützlich sein.

Es gibt nämlich sehr wohl eine Wiedergeburt in einer niedrigeren Stufe der karmatischen Entwicklung, wenn die in der aktuellen Stufe gestellten Aufgaben nicht erfüllt wurden oder sogar gegen wichtige Gesetze des menschlichen Zusammenlebens oder der Entwicklung der menschlichen Gesellschaft verstoßen wurde.Damit sind wir aber schon bei

Punkt 3. Das Gesetz des Karma: Dazu als Einleitung die Erläuterungen nach der alten Überlieferung Indiens und Tibets.

"Das Gesetz vom Karma, unter dem alle Menschen stehen, prädestiniert nichts und niemand. Es existiert fürwahr von und in Ewigkeit, denn es ist die Ewigkeit selbst; und da keine Handlung der Ewigkeit gleich sein kann, kann man von ihm nicht sagen, daß es handelt, denn es ist Handlung selbst.(3)

Es ist nicht die Welle, die einen Menschen ertränkt, sondern die persönliche Handlung des Elenden, der vorsätzlich hingeht und sich unter die unpersönliche Wirkung der Gesetze begibt, welche die Bewegung des Ozeans beherrschen.

Karma schafft nichts und plant nichts. Der Mensch ist es , der plant und Ursachen schafft, und das karmische Gesetz gleicht die Wirkungen aus. Dieses Ausgleichen ist keine Handlung, sondern universale Harmonie, die immer ihre ursprüngliche Lage wieder einzunehmen strebt, wie ein Bogen, der zu gewaltsam niedergebogen, mit entsprechender Kraft zurückschnellt. Wenn er dabei zufällig den Arm verrenkt, der versucht hatte, ihn aus seiner natürlichen Lage zu biegen, sollen wir da sagen, daß es der Bogen war, der uns den Arm gebrochen hat, oder daß unsere eigene Torheit uns hat Schaden nehmen lassen?

Karma hat niemals intellektuelle und individuelle Freiheit zu zerstören versucht. Im Gegenteil, wer durch Studium und Meditation seine verschlungenen Pfade enthüllt und Licht auf jene dunklen Wege wirft, in deren Windungen so viele Menschen infolge ihrer Unkenntnis des Lebens-Labyrinthes zugrunde gehen, wirkt zum Besten seiner Mitmenschen.

Karma ist ein absolutes und ewiges Gesetz in der Welt der Manifestation, und da es nur ein Absolutes als die "Eine immer gegenwärtige Ursache" geben kann, so können Menschen, die an Karma glauben, nicht als Atheisten oder Materialisten betrachtet werden - noch weniger als Fatalisten: denn Karma ist eins mit dem Unerkennbaren, von dem es ein Aspekt in seinen Wirkungen in der Erscheinungswelt ist.

Eng, oder richtiger unauflöslich verbunden mit Karma ist das Gesetz der Wiedergeburt, der Reinkarnation derselben geistigen Individualität in einer langen, nahezu endlosen Reihe von Persönlichkeiten. Die letzteren sind wie die verschiedenen, von demselben Schauspieler getragenen Kostüme und dargestellten Rollen, mit deren jeder der Schauspieler identifiziert, und vom Publikum für den Zeitraum einiger Stunden identifiziert wird. Der innere wirkliche Mensch, der in diesen Rollen auftritt, weiß die ganze Zeit, daß er Hamlet bloß für die kurze Zeit von ein paar Akten ist, die jedoch auf der Ebene der menschlichen Illusion das ganze Leben des Hamlet repräsentieren. Er weiß auch, daß er am vorhergehenden Abend vielleicht König Lear war, eine Verwandlung wiederum des Othello eines noch früheren vorhergehenden Abends. Aber von der äußeren, sichtbaren Rolle nimmt man an, daß sie in Unkenntnis dieser Tatsache ist." (3)

Soweit die Definition der theosophischen Expertin Helena Blavatsky, die auf altem, in Tibet überliefertem Wissen beruht.

Sie ist etwas diffus und bedarf der verständlicheren Erläuterung nach dem aktuellen Stand der Erkenntnis:

Das Karma ist die jeder Seele auferlegte Verpflichtung, sich durch alle Leben , die sie führt - das können körperliche auf der Erde oder andersartig dem jeweiligen Lebensraum angepaßte Leben in anderen Welten oder auf anderen Planeten sein - so weiter zu entwickeln, daß sie ständig an Wissen, Weisheit und Verständnis zunimmt und dieses Wissen im Sinne der Fortentwicklung der Gesamtheit der Seelen im Universum - und damit auch der Menschheit - einsetzt. Die einzelne Seele hat mit dem ihr für das Leben auf der Erde zur Verfügung gestellten Körper eine Aufgabe zur Fortentwicklung der Gesamtheit zu leisten, und sie wird daran gemessen, wie gut sie diese Aufgabe erfüllt.

Dies ist das Gesetz, das allen vernunftbegabten Lebewesen bei ihrer Erschaffung durch den "Alleserschaffenden" , den die Sumerer "AN" und die Kanaaniter "EL" nannten, auferlegt wurde - und dazu zählen nach neuesten Erkenntnisen auch die Außerirdischen Wesen anderer Planeten - und es wurde in der noch relativ unverfälschten Religion der alten Ägypter als die Pflicht zur Erfüllung des " ma-át " definiert.

Jetzt bleibt noch die Frage offen : Wohin und wann wird man wiedergeboren?

Die alten Lehren sagen es und moderne Rückführungen beweisen es, daß es manchmal sehr lange dauern kann, bis eine Wiedergeburt auf der Erde stattfindet. Es können Jahrhunderte und auch Jahrtausende sein, wobei zu bedenken ist, daß die Zeit jenseits der Erde eine andere Dimension hat.

Das scheint darin seine Ursache zu haben, daß für schwierige Aufgaben, die es immer gibt, nur bestimmte fortgeschrittene Seelen in Frage kommen. Schwächere Seelen würden scheitern und in ihrem Karma zurückgeworfen werden. Es ist aber wahrscheinlich, daß eine Mitbestimmung der Seele stattfindet, wann und wohin sie wiedergeboren wird.

Diese Entscheidung ist für die Seele nicht einfach und es gibt viele Beispiele von offensichtlichen Fehlentscheidungen der Seelen, die dann in dem gewählten Umfeld, das sie sich ganz anders vorgestellt hatten, unglücklich wurden und zum äußersten Gewaltmittel des Selbstmordes griffen, um sich den ihnen nicht zusagenden Lebensbedingungen wieder zu entziehen.

Da aber dem Menschen in keiner Situation seines Lebens das Recht zusteht, seinem Leben selbst ein Ende zu bereiten ist er auch in diesem Fall nicht berechtigt zur Korrektur der Entscheidung seiner Seele. Denn möglicherweise war diese Fehlentscheidung karmatisch bedingt und der Ausgleich für ein vorher rein egoistisch geführtes Wohlleben. Durch den Abbruch des "Bewährungslebens" wird die Seele jedoch weit in ihrer Karmaerfüllung zurückgeworfen und muß viel weiter unten wieder anfangen.

Für Seelen, die aus intakten, über Jahrhunderte existierenden Sippen kommen, ist die Frage, wohin sie wiedergeboren werden will - soweit sie in ihr Ermessen gestellt wird - oft leichter zu beantworten. Sie kehren so bald wie möglich als Wiedergeburt in ihre Familie zurück. Das erleichtert die Aufgabe für die Seele, da sie in vertrautes Umfeld zurückkehrt, schafft Kontinuität in der Sippe und in der Sache und bietet die gute Möglichkeit langwierige Aufgaben, wie beispielsweise der Aufbau eines großen Unternehmens oder Vermögens oder die Entwicklung spezieller Fähigkeiten handwerklicher oder künstlerischer Art in Kontinuität über viele Generationen fortzuführen. Auch der karmatischen Entwicklung der Seele ist ein bekanntes Umfeld förderlich, da viele das tägliche Leben bestimmende Details sich in vertrauter Form viel leichter bewältigen lassen und Kapazität für neue Aufgaben freisetzen.

Ob dem Wunsch der Seele, in die alte Sippe wieder zurückzukehren, aber stattgegeben wird, oder ob eine andere Seele in diese Sippe geschickt wird, die der Sippenpolitik vielleicht eine andere Richtung gibt, das hängt eben auch davon ab, ob die Sippe als ganzes oder zumindest in ihren bestimmenden Teilen ihre karmatische Aufgabe erfüllt hat.

So gut wie sicher ist, daß fortgeschrittene Seelen, an denen immer ein großer Bedarf besteht, sehr schnell auf die Erde zurückkehren. Ebenso kehren Seelen schnell zurück, die durch einen unverschuldeten Unfall, Ermordung oder Kriegsereignisse vorzeitig aus dem Leben gerissen werden und somit ihre Aufgabe nicht erfüllen konnten. Ganz besonders gilt dies, wenn der Mensch in Erfüllung einer Aufgabe, die ihn im Karma weiterbringen würde, zu Tode kommt.

Dies ist auch der Grund, warum früher in der Erfüllung des alten göttlichen Gesetzes der Blutrache unter äußerstem Einsatz des eigenen Lebens, ( 4 Mose 35, 19-29 ) eine Tat gesehen wurde, die im Falle des Verlustes des eigenen Lebens eine baldige Wiedergeburt beinhaltete. In dieser Hinsicht haben auch die bereits erwähnten islamischen Fundamentalisten nicht Unrecht, wenn sie den jungen Kämpfern im "heiligen Krieg" "Belohnung" im Falle ihres Todes versprechen. Die baldige Wiedergeburt ist ihnen sicher.

So erklärt sich auch die Scheu fortschrittlicher "humaner" Staaten, Revolutionäre, Systemkritiker und sonstige staatsfeindliche Subjekte zu töten. Sie würden sehr bald wiedergeboren werden und beim nächsten Mal aus der gemachten Erfahrung geschickter vorgehen und damit viel gefährlicher sein. Außerdem würden sie als "Märtyrer" andere, bisher vielleicht Unbeteiligte von der Richtigkeit ihrer Sache überzeugen. Dieser in der Politik bekannte und gefürchtete Effekt ist möglicherweise darauf zurückzuführen, daß die ihres Körpers beraubte Seele für eine gewisse Zeit weiterhin und mit viel größerer Wirkungsmöglichkeit unsichtbar auf der Erde im Sinne der von ihr vertretenen Ideen wirkt. Seit alters her ist deshalb die Verbannung eine viel effektivere Art, solche Leute ungefährlich zu machen.

Ein ähnliches Problem stellt sich durch die Gesetze der Wiedergeburt bei der Behandlung aggressiver Staaten. Die in ihren Kriegen Gefallenen stehen nämlich sehr bald wieder als wiedergeborene, bessere und erfahrenere Kämpfer in den Reihen ihrer Armeen, vorausgesetzt, daß der Einzelne den Eindruck hatte, für eine gute und gerechte Sache zu kämpfen. Das haben in alter Zeit die aggressiven Staaten Assyrien, Griechenland und Rom bewiesen und in neuerer Zeit ist der Staat Preußen ein derartiger Fall gewesen.

Die Geschichte hat gezeigt, daß die einzige Möglichkeit einen derartigen Staat ungefährlich zu machen, die ist, ihn vollständig in seiner staatlichen Existenz aufzulösen und eine Neubildung mit allen Mitteln zu verhindern. Dies wurde in der Geschichte der Menschheit am deutlichsten bisher bei der vollständigen Auslöschung des Staates Assur gezeigt.

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Der Mensch als Mann und Frau

Wir kommen jetzt auf die Existenz des Menschen in zwei Ausführungen, nämlich als Mann und Frau. Dies ist nach den bisher vorliegenden Kenntnissen eine Erscheinung, die wahrscheinlich ursprünglich nur für die Erde typisch ist. Soweit man bisher weiß, herrschen auf anderen bisher bekanntgewordenen Planeten androgyne, geschlechtslose Wesen vor , die auch ein weit höheres Alter erreichen, sodaß die Fortpflanzung nicht die wichtige Rolle zur Erhaltung der Art spielt, wie auf der schnellebigen Erde. Die bei den "Göttern" der alten Geschichte und bei den "Außerirdischen der Art 2 beobachtete Geschlechtlichkeit könnte dabei eine gezielte Anpassung an die Verhältnisse auf der Erde sein. Auf ihr bringen sich die Menschen zusätzlich ja auch noch auf Grund ihrer Herkunft aus dem Tierreich gegenseitig in größerem oder kleineren Stil um, sodaß über Jahrtausende ein reichlicher Bedarf an neuem Leben bestand.

Dieser Bedarf konnte, für das Leben auf der Erde, und damit nicht nur für den Menschen sondern auch für den überwiegenden Teil der Tier- und Pflanzenwelt, typisch, am besten durch zwei sich in ihren spezifischen Eigenschaften ergänzende Körper erzeugt werden. Der weibliche Körper als Entwicklungsstätte des neuen Lebens, bis es als Wesen vollständig ausentwickelt ist. Darüberhinaus aber auch als Zuflucht und Nahrungsspender für das Neugeborene bis es sich in der Umwelt zurechtfindet.

Der männliche Körper als Samenspender mit dem Verlangen, seinen Samen möglichst weit zu verbreiten, wobei der Überlegene sich durchsetzt und damit eine Verbesserung der Qualität des Nachwuchses erreicht wird. Darüberhinaus aber auch mit dem eingegebenem Bedürfnis , den Schutz und die Ernährung von Mutter und Kind sicherzustellen.

Aus Rückführungen ist bewiesen , daß die Seele bei ihrer Wiedergeburt sowohl in einem männlichen wie in einem weiblichen Körper wiedergeboren werden kann. Möglicherweise ist es zur Erfüllung des persönlichen Karmas notwendig, sowohl in der Rolle als Mann wie auch in der einer Frau die gestellten Aufgaben zu erfüllen und entsprechende Erfahrungsfortschritte zu machen.

Die in fortgeschrittenen Kulturen häufig bei den Vertretern ihrer geistigen und künstlerischen Spitze zu beobachtende Neigung zur Homosexualität ist wahrscheinlich auf den Umstand zurückzuführen, daß eine Seele, die ein oder auch mehrere Leben als Mann geführt hat , sich in einem neuen Leben, in dem sie in dem Körper einer Frau wiedergeboren wird, sich oft nur schwer in dieser Rolle zurechtfindet und zumindestens anfänglich dazu neigt, in einer lesbischen Beziehung die bestimmende Männerrolle zu übernehmen. Entsprechendes gilt für die männliche Homosexualität und für die sogenannten Transvestiten. Hier werden Frauenseelen in einem männlichen Körper wiedergeboren in dem sie sich überhaupt nicht wohlfühlen und dazu neigen, in einer Beziehung mit einem Mann die Frauenrolle zu übernehmen. Die Transvestiten ahmen darüberhinaus auch noch in Kleidung und körperlichen Verhalten eine Frau nach, weil sie ihre Rolle als Mann, die ihnen ihr Körper vorgibt, seelisch nicht akzeptieren können. Damit werden sie aber eindeutig ihrer karmatischen Aufgabe, als Mann zu leben, nicht gerecht.

Auch dieses zeigt, daß die Unterschiede zwischen Frau und Mann nicht in der Seele liegen, wie gerne behauptet wird,- nicht zuletzt um die Frau in eine schwache Rolle zu drängen - sondern in erster Linie in der Körperlichkeit und den damit verbundenen unbewußten Steuerungssystemen . Werden diese körperlichen Signale bewußt durch die Seele und den Geist unterdrückt, so ist die Frau durchaus in der Lage, hervorragende Leistungen in einer sogenannten "gleichberechtigten" Männerrolle zu erbringen. Dies kann unter Umständen sogar ihre karmatische Aufgabe sein, da eine Frau, wenn sie die ihr von der Natur verliehenen Waffen bewußt einsetzt, oft weit mehr als ein Mann bei der Verfolgung bestimmter Ziele erreichen kann.

Sie entspricht aber im Normalfall nicht der von der Körperlichkeit dominierten weiblichen Natur und die von sogenannten "Emanzen" propagierten Thesen, daß die Frau generell dem Mann in allen Fähigkeiten gleichwertig wenn nicht sogar überlegen ist, berücksichtigen nicht diese Dominanz der Körperlichkeit. Die Frauen werden durch derartige Lehren und bei dem Bestreben, ihnen zu entsprechen, in einen Dauerstreß versetzt, der ihre Gesundheit ruiniert, ihren Partner vertreibt und sie letztendlich unglücklich macht. Denn auch hier läßt die Natur oder die vom Schöpfergott eingesetzte und gewollte Ordnung sich nicht ungestraft vergewaltigen.

Eng verbunden mit der körperlichen Ausführung des Menschen als Mann und Frau ist die zwischen beiden bestehende Sexualität. Sie ist das Mittel, das auf die zwei verschiedenen Körper immer wieder den Druck ausübt, nicht nur das eigene Leben zu leben, sondern in der körperlichen Vereinigung immer wieder neues Leben zu schaffen. Das Bestehen und Weiterleben der Menschheit über die Kurzlebigkeit des einzelnen Menschenlebens hinaus, wird so gewährleistet.

Dieser Zwang zur sexuellen Begegnung mit einem anderen Körper, aber auch mit einer anderen Seele, schafft natürlich für den einzelnen Menschen Probleme. Er kann nicht nur sein Leben nach seinen eigenen Wünschen und Vorstellungen führen, sondern er muß sich irgendwie, wenn auch vielleicht nur für eine kurze Zeit, mit einem anderen Menschen auseinandersetzen und sich mit ihm arrangieren um zu der, von seinem Körper geforderten sexuellen Begegnung und Vereinigung zu gelangen.

Doch jetzt beginnen bereits die Unterschiede. Während für den Mann die von der Natur gegebene Zielsetzung mit der Deponierung seines Samens im Körper einer Frau erfüllt ist, bestehen bei der Frau darüber hinausgehende, von der Natur vorgegebene Wünsche. Da die Natur davon ausgeht, daß die sexuelle Vereinigung auch zur Empfängnis führt, erwachen in der Frau, deren Körper die Vereinigung naturgesteuert auch gewollt hat, wenn ihre Seele sich vielleicht auch noch dagegen wehrte, hormongesteuert sofort zärtliche Gefühle für den Partner und mütterliche Gefühle für das empfangene Leben. Diese Gefühle führen dazu, daß sie mit aller Kraft ihrer Seele versucht, in dem Sexualpartner auch einen Partner für zumindestens den Abschnitt ihres Lebens zu finden, der durch das empfangene Kind bestimmt wird. Einfach gesagt, sie versucht dem Kind einen Vater zu geben, der für das Kind, bis es erwachsen ist und auch für die Mutter soweit es erforderlich ist, für diese Zeit sorgt. Das heißt, der sie beschützt und zur Gewinnung des Lebensnotwendigen beiträgt.

Dieses beides sind die Naturgesetze oder auch göttlichen Gesetze, welch die Vereinigung von Mann und Frau bestimmen. In einfach organisierten Gesellschaften ist dies klar zu sehen und diese Gesellschaften leben nach diesen göttlichen Gesetzen durchweg ohne große Probleme. Noch vor 100 Jahren konnte dies in den Inselgesellschaften der "glücklichen Südsee" beobachtet werden. Doch der "zivilisierte" Mensch konnte sich mit diesen Naturgegebenheiten offenbar auf die Dauer nur schwer zufriedengeben. Nicht nur, daß er durch von der Frau bewußt eingesetzte Methoden der Empfängnisverhütung, die auch dem Manne bekannt sind, diesen inneren Prozeß heute oft außer Kraft setzt , er hatte auch schon vorher der Natur neue Regeln vorgegeben.

Als die Gesellschaft von der anfänglich mutterrechtlich organisierten Form in die vaterrechtlich organisierte wechselte, und dies war die Zeit der ersten kriegerischen Auseinandersetzungen unter den Menschen, entstand der vom Besitzdenken des Mannes geprägte Wunsch, von "seinen" Frauen nur "seine" Kinder zu haben. Das heißt, die Frau mußte in ein Verhältnis zum Mann gebracht werden, das den Zugang anderer Männer zu ihr, zumindestens rechtlich, unmöglich machte.

Die Frau wurde deshalb in ein Abhängigkeitsverhältnis zum Manne gebracht und ihre Rechte wurden beschnitten. Vereinigte sie sich sexuell mit einem außenstehenden Mann und es wurde offenbar, wurde sie der Unzucht beschuldigt und zur Abschreckung auf grausame Weise durch öffentliche Verbrennung oder Steinigung getötet. Dem Manne aber war es erlaubt, soviele Frauen, wie er ernähren konnte zu haben. Darüberhinaus war er verpflichtet, alle Frauen seiner nächsten Verwandtschaft mit ihren Kindern zu übernehmen, sobald ihr Mann zu Tode kam. Alle diese Frauen galten als seine Ehe- oder Nebenfrauen und durften sexuellen Verkehr nur mit ihm haben. Erst das mosaische Gesetz, das etwa 450 v. Chr. in der in der Bibel vorhandenen Form abgeschlossen wurde, also nicht von Moses und schon garnicht direkt von Gott stammt - was allerdings in der Bibel immer wieder behauptet wird - verbot dem Manne innerhalb seines Hauses mit Frauen sexuell zu verkehren, die mit ihm blutsverwandt waren. Bis dahin war es Brauch, auch mit den Töchtern sexuellen Umgang zu haben, was zum Beispiel auch die Töchter Lots ausnutzten ( 1 Mose 19, 31-38) und die ägyptischen Pharaonen reichlich zwecks " Reinerhaltung des Pharaonenblutes" betrieben.

Aus diesen Gegebenheiten entwickelte dann die christliche Kirche die uns noch heute bekannte Form der Einehe. Das heißt ein Mann und eine Frau dürfen Zeit ihres Lebens nur einen einzigen Ehe- und möglichst auch Sexualpartner haben, dem sie bis zu ihrem Tode verpflichtet sind. Alles darüber hinausgehende wurde als "Sünde" gebrandmarkt und zeitweise sogar staatlicherseits unter Strafe gestellt und verfolgt.

Damit war das ursprüngliche Naturgesetz durch menschlichen Perfektionismus bis zur Unkenntlichkeit entstellt und nahezu unpraktizierbar geworden. Die puritanischen und bürgerlichen Gesellschaften Europas und ihre nach Nordamerika ausgewanderten Ableger versuchten fast 200 Jahre lang diese Form durchzusetzen, mußten sich dann aber schließlich im 20. Jahrhundert geschlagen geben und sich den unbesiegbaren Gesetz der Natur beugen, das wieder seine Rechte forderte. Seitdem brach ein, von den Menschen "zur Hütung der Moral" errichteter Deich nach dem anderen und der Ausgang des 20. Jahrhunderts zeichnet sich , zumindestens in Europa, durch eine sexuelle Liberalität aus, wie sie seit nahezu 2000 Jahren, das heißt, seit dem Untergang der letzten Reste des atlantischen Reiches, nicht mehr bestand.

Zwar ist die Institution der Ehe weiterhin rechtlich vorhanden und wird auch noch von Anfängern und Träumern aus Tradition gern in Anspruch genommen. Doch die Dauer dieser Ehen beträgt oft wenig mehr als fünf Jahre. Dann befreien sich die Frauen, denen dazu alle Rechte gegeben wurden, aus diesem Joch und leben mit den aus der Ehe hervorgegangenen Kindern ein freies Sexualleben mit nach Bedarf wechselnden Partnern. Der moderne Sozialstaat sorgt durch seine Gesetze dafür, daß der Vater seiner Unterhaltspflicht für die Kinder, und bei Bedarf auch für die Mutter, nachkommt und stützt damit die Rückkehr zu den alten göttlichen Gesetzen und zur mutterrechtlichen Ordnung in bemerkenswert konsequenter Weise.

Es fehlt nur noch die Einrichtung eines "Ishtartempels" mit staatlicher Registrierung der "Samenspender", um auch die Institution der "Anfangsehe" überflüssig zu machen. Durch die Fortschritte in der Gentechnik ist es kein Problem mehr, Vaterschaften und damit Unterhaltsverpflichtungen eindeutig nachzuweisen. Die Unterhaltsverpflichtung müßte allerdings auf ein vernünftiges Maß reduziert werden, wobei sich der Staat, für dessen Bestand die Kinder schließlich wichtig sind, in weit höherem Maß als bisher daran beteiligen müßte.

Auch für gelegentliche sexuelle Kontakte ohne Zeugungswunsch wäre ein "Ishtartempel", der beispielsweise die Form eines modernen Freizeitzentrums mit "Button"ausgabe unter staatlicher Aufsicht bei vernünftigen Gebühren haben könnte, sicher besser geeignet als Diskotheken, Kontaktklubs und Lokale. Aus den hier erzielten Gebühreneinnahmen ließe sich vielleicht sogar ein Teil des staatlichen Unterhaltsgeldes für die Kinder finanzieren, was noch den Vorteil hätte, daß auch den "Spaßvögeln" , das heißt jenen, die überhaupt darauf verzichteten, Kinder in die Welt zu setzen, die Möglichkeit gegeben würde, sich sozial verantwortungsbewußt an der Finanzierung des auch für sie wichtigen Nachwuchses zu beteiligen .

Dieser Verzicht auf die Ehe in der durch das Christentum eingeführten Form und die Rückkehr zu den Verhältnissen wie sie zur Zeit der ersten Hochkulturen herrschten, würde auch in anderer Hinsicht volkswirtschaftlich erhebliche Vorteile bringen.

Denn es ist zur Zeit als eine wirtschaftliche Katastrophe anzusehen, wieviel Kapital und auch menschlicher guter Wille durch frühe Ehescheidungen zerstört wird. Zum Beispiel ist ein 30jähriger Vater von zwei Kindern von 2 und 3 Jahren, der nach 5jähriger Ehe auf Wunsch der Frau, die dann vielleicht 28 Jahre alt ist, geschieden wird, für die weiteren 15 bis 25 Jahre unterhaltspflichtig und damit wirtschaftlich kastriert. Das heißt, er ist für diese Zeit von der Teilnahme am weiteren Wirtschaftsleben aus Mangel an freiem Geld ausgeschlossen, ohne daß er irgend einen Vorteil aus der Zeugung dieser Kinder hat, wenn man einmal davon absieht , daß er sich Erben für seine Hinterlassenschaft geschaffen hat. Der gemeinsam geschaffene Haushalt und eventuelle größere Investitionen wie der Kauf eines Hauses oder Autos gehen bei der Scheidung der Ehe meistens ebenfalls größtenteils verloren. Damit geht der hierdurch angerichtete volkswirtschaftliche Schaden jährlich in die Millionen oder sogar Milliarden. Vom Verlust an gutem Willen bei den frustrierten Männern ganz zu schweigen.

Die Einrichtung eines "Ishtartempels" hätte über das Gesagte hinaus noch einen wesentlichen eugenischen Vorteil. Er würde Frauen und Männern ermöglichen sich für "ihr Kind" nahezu den Traumpartner zu erwählen, was für die Verbesserung der optischen wie auch der geistigen Qualitäten der Menschheit sicher von großem Vorteil wäre. Denn auch in diesem Punkt sahen die Götter damals bei der Einrichtung dieser Tempel weiter als der Mensch.

Die Tatsache, daß in der Zeit der christlichen Einehe die unteren sozialen Schichten die meisten Kinder erzeugten , hat jedenfalls eher eine Verschlechterung als eine Verbesserung der Qualität der Menschheit bewirkt, was allerdings durchaus im Sinne der Machthabenden gewesen sein könnte, denn unwissende, abhängige und dumme Menschen lassen sich nun einmal besser beherrschen und manipulieren als eigenwillige, intelligente und unternehmerische. Auch das hat die Geschichte unserer jüngsten Vergangenheit auf der einen Seite und die Geschichte des atlantischen Reiches auf der anderen gezeigt.

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Der Mensch in der Geschichte

Auf Grund der Wiedergeburt der Seele in einem neuen Körper auf der Erde spielt die gleiche Seele, oder wenn man so will, der gleiche Mensch in bestimmten Zeitabständen wieder eine Rolle auf der Erde. Diese Zeitabstände können sehr groß sein, wie bereits bei der Behandlung der Wiedergeburt erwähnt wurde, sie können aber auch so kurz sein , daß schon kurz nach dem körperlichen Tod die Wiedergeburt stattfindet. Diese schnelle Wiedergeburt findet vor allem dann statt, wenn die Seele als sehr wichtig für die Weiterentwicklung der Menschheit angesehen wird, oder wenn ein nicht vorgesehener gewaltsamer körperlicher Tod dem Wirken einer Seele auf der Erde vorzeitig ein Ende bereitet hat. Da aber auch diese schnelle Wiedergeburt in besonders wichtigen Fällen nicht ausreichen würde, die Aufgaben, die keinen längeren Zeitaufschub vertragen, weiterzuführen, gibt es darüber hinaus offenbar noch die Möglichkeit, daß die Seele, die ihren Körper durch Gewalteinwirkung verloren hat, in einen anderen bereits vorhandenen Körper übergeht, von ihm Besitz ergreift und in ihm in der vorherigen Form und ohne Verlust von Wissen, Fähigkeiten und Erfahrungen weiterwirkt. Die Seele , die vorher in diesem Körper zu Hause war, wird dabei verdrängt und kehrt zurück, um in einem anderen Menschen kurz darauf wiedergeboren zu werden. Es entsteht ihr also durch diese Verdrängung kein Schaden.

Der Körper, der das "Ersatzgefäß" für die heimatlos gewordene Seele des vorzeitig aus dem Leben Gerissenen bildet, kann dabei aus der eigenen Familie kommen, wobei, wie im Kapitel über die Wiedergeburt bereits behandelt, das Umfeld für die Seele erhalten bleibt und ihre Arbeit wesentlich erleichtert wird. Dies ist in der Praxis immer wieder zu beobachten, wenn zum Beispiel der vorher ziemlich unbedeutende Bruder die Aufgaben des Getöteten übernimmt und völlig in seinem Sinne weiterführt oder der Sohn nach dem Tode des Vaters in dessen Rolle sehr schnell hineinwächst und seine Stelle einnimmt. Die Bibel selbst beschreibt einen solchen Übergang der Fähigkeiten des Lehrers auf den Schüler im Falle des "Entrückten" Elia, der vorzeitig von den "Außerirdischen" von der Erde genommen wurde und seines Schülers Elisa, der auf der Erde weiter mit den Fähigkeiten des Entrückten wirkt. ( 2. Könige 2, 8-25 ).

In der Tradition des alten Wissens fand die Kenntnis von diesen Vorgängen darin ihren Niederschlag, daß der Bruder die Frau und die Familie des Getöteten mit übernehmen mußte oder alle Aufgaben dem ältesten Sohn übertragen wurden, der dann oft auch die Rolle des getöteten Gatten in der Familie übernahm.

Ein Beispiel aus der heutigen Zeit könnte die Ermordung des US-Präsidenten Kennedy sein, dessen modernes Konzept der Gestaltung der USA vielen konservativen Kräften ein Dorn im Auge war, da es ihre Machtstellung gefährdete. Da auch hier der Bruder ohne Frage die Arbeit des Ermordeten weitergeführt hätte, wurde auch er ermordet. Jetzt sieht es so aus, als wenn Präsident Clinton, der sich selbst als Nachfolger und Vollstrecker Kennedys fühlt, seitdem er ihm einmal die Hand gedrückt hat, tatsächlich, aber mit viel mehr Geschick und Augenmaß, um nicht ähnliche Widerstände hervorzurufen, die Aufgaben Kennedys weiterführen wird. Es ist dabei durchaus denkbar, daß die Seele Kennedys in dem vorher relativ unbedeutenden Rechtsanwalt und Gouverneur weiterwirkt.

Ein anderes spektakuläres Beispiel für die Wiedergeburt von Menschen, welche die Welt veränderten, könnte die Wiedergeburt der großen Feldherren und kurzfristigen Schöpfer eines großen Reiches , Alexander der Große, Napoleon Bonaparte und Adolf Hitler sein. Alle drei sind mit ähnlichen Ideen angetreten. In ihren Köpfen spukte die Idee von der Wiederherstellung des alten atlantischen Reiches, was sich besonders in den Eroberungszielen Ägypten, Persien und Indien ausdrückte. Alle drei verwendeten Standarten und Feldzeichen, wie sie im alten atlantischen Reich zuerst üblich waren.

Hitlers Vorstellungen beruhten, wie auch das seines extremen Unterführers Himmler, auf altem "germanischen" Gedankengut, das aber nichts anderes war als die nördliche Komponente des atlantischen Gedankenguts. Das unbewußte Wissen darüber war mit Sicherheit vorhanden, denn das faschistische Spanien wurde immer als befreundetes Land behandelt und nach Kräften unterstützt , während das ebenfalls faschistische Italien Mussolinis, das sogar Kriegsverbündeter war, immer mit Mißtrauen betrachtet wurde.

Allen dreien war aber auch gemeinsam, daß sie zwar die Welt nachhaltig veränderten, aber ihre persönlichen Ziele nie erreichten und unglücklich starben. Alexander wurde der Weg nach Indien, das offen vor ihm lag, durch Eingriffe der Außerirdischen verwehrt und er starb kurz nach der Rückkehr von diesem Feldzug an einem Fieber.

Napoleon scheiterte an den Weiten und den mißachteten klimatischen Bedingungen Rußlands und starb einsam in der Verbannung auf St. Helena.

Und nicht besser erging es Hitler, der sich verbissen an das russische Stalingrad klammerte, das er als Schlüsselstadt zum Zugang nach Indien sah und dabei die beste seiner Armeen opferte, was auch für ihn der Anfang vom Ende war. Er endete durch Selbstmord im Bunker seiner zerbombten, zerschossenen und von den Gegnern eroberten "Reichshauptstadt" Berlin.

Interessant ist dabei noch , zu wissen, daß Napoleon und Hitler ein ähnliches Horoskop hatten und sich auch dementsprechend ähnlich ihrer Umwelt gegenüber verhielten. Alle drei empfanden sich dabei in einer Art Größenwahn als "den größten Feldherrn aller Zeiten".

Diese Beispiele ließen sich sicher noch beliebig fortsetzen, was aber nicht der Sinn und das Ziel dieses Buches ist.

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Wiedergeburt und Erfahrungsfortschritt

Am Beispiel der hier angesprochenen Geschichte der Ursprungskultur von Atlantis, die letztlich noch immer das Leben aller westlichen Kulturen mitbestimmt, wird deutlich, daß es noch andere, als die in der aufgeschriebenen Geschichte niedergelegten Quellen gibt , aus denen sich unser Wissen und unser Verhalten, vorallendingen aber auch unsere Interessen, Talente und Neigungen speisen. Denn im Inneren aller Menschen schlummern die in einem früheren Leben gemachten Erfahrungen aus früher geführten Leben. Sie bestimmen unbewußt seine Neigungen und öffnen ihm den Zugang zum Verständnis von Kulturen und Sprachen. Auf Grund dieser unbewußt in ihm schlummernden Kenntnisse ist er sogar in der Lage, nachdem er seinen Geist durch intensives Quellenstudium auf den entsprechenden geschichtlichen Wissensstand gebracht hat, zum Beispiel sehr lebendige und anschauliche Berichte über das Leben in längst vergangenen Zeiten zu schreiben.

Dies gilt natürlich nicht nur für das Leben im atlantischen Reich, sondern in gleichem Maße für alle anderen bedeutenden und die Erfahrungen des jeweiligen Menschen mitprägenden Kulturen. Dies kann zum Beispiel auch das europäische Mittelalter, die Zeit der griechischen Achäer, die Zeit der Pharaonen in Ägypten oder Erlebnisse im römischen Reich sein , um nur einige von vielen Möglichkeiten zu nennen. Da viele heute lebende Menschen bereits einige Leben in verschiedenen , oft zueinander passenden Kulturen, geführt haben, sind sie , bei der Erschließung dieser "inneren Quellen", in der Lage, Erkenntnisse und Einsichten durch entsprechende Wissenskombination zu gewinnen, die durch normales Quellenstudium und angelerntes Wissen allein nicht zu erreichen sind. Gerade das bereits angeführte Beispiel der von der offiziellen Wissenschaft nicht anerkannten Kultur von Atlantis zeigt so gut wie kein anderes, daß für derartig wichtige Stufen der menschlichen Entwicklung in den Menschen selbst ein so starkes Erinnerungspotential vorhanden ist, daß es trotz aller Widerstände der offiziellen Stellen immer wieder durchbricht, bis es eines Tages sein Ziel, nämlich die völlige Aufdeckung und die Übernahme in das offizielle Wissen erreicht hat.

Daß seit dem 17. Jahrhundert immer wieder von bedeutenden Wissenschaftlern und Laien das Thema Atlantis behandelt wurde, wobei es mindestens 40 verschieden vermutete Standorte gibt , die von 275 Atlantisexperten (2) mehr oder weniger favorisiert werden, beweist besser als alles andere, daß die Aufdeckung und die Erschließung der atlantischen Kultur, ihres Wissens und ihrer Herkunft, eine für die westliche Kultur und darüber hinaus für die ganze Welt wegweisende Rolle spielen wird.

Da diese Aufdeckung und der mit ihr verbundene Erkenntnisfortschritt eine Reihe von bestehenden Lehrmeinungen zum Einsturz bringen wird und darüber hinaus ganze Institutionen in ihrer heute bestehenden Machtstellung gefährden könnte, gibt es natürlicherweise viele Stellen, die an einem derartigen Erkenntnisfortschritt überhaupt nicht interessiert sind. Dazu zählt in erster Linie die etablierte Geschichtwissenschaft, die nach wie vor ihr erarbeitetes Wissen und das daraus abgeleitete Weltbild weiter verwenden und nicht umschreiben möchte.

Aber es zählen dazu, wie im vorangegangenen Kapitel bereits erwähnt, auch die christlichen Kirchen, die, wie schon einmal am Ausgang des Mittelalters, in festgefahrenen Positionen verharren und zur Zeit noch nicht in der Lage sind, sich der Fortentwicklung der Menschheit und einem erweiterten Denken mit einem fortschrittlichen und an den Grundlagen neu erarbeiteten Konzept anzupassen und damit der Menschheit wieder den Weg zu weisen.

Die christlichen Kirchen, und dabei ist in vorderster Linie die Römisch - Katholische Kirche angesprochen, haben außerdem in ihrer ganzen Geschichte aus Machtstreben eine bedeutende Rolle bei der Vernichtung und Unterdrückung des aus atlantischer Zeit überkommenen Wissens gespielt . Darum ist es sehr wahrscheinlich, daß in den Archiven des Vatikans noch heute vom Römischen Reich übernommenes Material unter Verschluß gehalten wird, das aus Etrurien und Karthago stammt und Zugang zur atlantischen Kultur geben würde.

Ob auch bei den in Spanien durchgeführten Erforschungen der Vorgeschichte, die weit unter dem sonst in Europa üblichen Niveau liegen, die Katholische Kirche einen bremsenden Einfluß ausgeübt hat, wäre angesichts dieser Einstellung und der Bedeutung, welche die Katholische Kirche über Jahrhunderte bis in die Franco-Ära in Spanien gehabt hat , nur zu verständlich. Es ist zu hoffen, daß sich unter dem neuen Anschluß an Europa dieser Einfluß der Kirche auf das wissenschaftliche und kulturelle Leben Spaniens auf die ihm zustehenden Gebiete zurückdrängen läßt .

Denn die Erforschung von Atlantis und damit die Ausgrabungsarbeiten in Puerto de Santa Maria am Torre de la Dama Blanca und darüberhinaus in dem ganzen Bereich des ehemaligen Hafens, das heißt bis ans Meer, und außerdem die dahinter liegenden Berge, kurz gesagt im Bereich des gesamten "Ayuntamiento de Puerto de Santa Maria" sind keine innerspanische Angelegenheit, sondern betreffen die ganze westliche Kultur und sind damit eigentlich "Weltkulturerbe".

Dies bezieht sich in gewisser Weise auch auf die Provinzstädte des atlantischen Reiches in Spanien wie Almeria, Ronda, Elche und andere, bisher noch nicht so bekannte Orte.

Aus diesem Grunde wäre es wünschenswert, daß zumindestens die in direkter atlantischer Nachfolge stehenden Staaten Frankreich, Deutschland und Großbritannien sowie die weitgehend auf ihren Auswanderern aufbauenden Staaten USA und Kanada sich intensiv finanziell und durch hochqualifizierte Fachleute an den Forschungs- und Ausgrabungsarbeiten beteiligen. Spanien allein ist mit dieser großen Aufgabe sicher finanziell wie personell total überfordert und es könnte Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte dauern, bis das reichlich vorhandene Material gewonnen und ausgewertet wäre.

Da aber die Zeit drängt und wir möglichst bald mehr über unsere Herkunft wissen sollten um daraus die anstehenden Entscheidungen für die Zukunft treffen zu können, sollte hier nicht viel Zeit verloren und bald gehandelt werden.

Vielleicht wäre auch ein auf privater Basis gegründetes Mäzenatentum oder ein entsprechender Verein aus reichen, sich in der atlantischen Tradition stehend fühlenden Förderern eine gute Finanzbasis für ein derartiges Unternehmen. Auch für bereits bestehende Institutionen wie Lions - Club, Freimaurer, Rotarier und ähnliche Vereinigungen böte sich hier ein den Vereinszielen nahestendes Betätigungsfeld.

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Die Aufgaben der Menschheit

Mit der Jahrtausendwende und dem Eintritt in das zweite Jahrtausend nach der geltenden Zeitrechnung beginnt ein neues Zeitalter. Es ist das Zeitalter, das im Zeichen des Wassermanns steht und der Menschheit Fortschritt im Wissen und in der Gestaltung des Lebens, darüberhinaus aber auch neue Erkenntnisse über den Sinn und die Ziele der menschlichen Existenz verheißt.

Zur Vorbereitung dieses Erkenntnisfortschritts werden deshalb aus verschiedenen Quellen und Anlässen immer wieder Menschen veranlaßt, nach alten oder neuen Wahrheiten zu suchen, um neue Marksteine zu setzen, an denen sich die geistige Weiterentwicklung abstützen kann, um in neue Bewußtseinssphären aufzusteigen.

Dies begann am Ende des 19. Jahrhunderts mit der immer noch umstrittenen Begründerin der Theosophischen Bewegung H. P. Blavatsky, die viele Jahre in Tibet und in Indien altes Wissen in sich aufnahm und in umfangreichen Veröffentlichungen weitergab, setzte sich fort in den daraus abgeleiteten Ideen Rudolf Steiners und der von ihm gegründeten Anthroposophischen Bewegung und verzweigte sich im 20. Jahrhundert in viele Zweige, in denen zunehmend die alten Weisheiten Indiens und des fernen Ostens Eingang in das westliche Denken und Handeln fanden.

Es lebten Begriffe auf wie Esoterik, Transzendente Meditation, Yoga, Tantra, Akupunktur, Reiki, Bachblüten, Feng Shui, Geomantie, usw. hinter denen sich ein oder auch eine ganze Reihe von Methoden zum geistigen oder seelischen Fortschritt oder zur Gestaltung eines harmonischeren Lebens des einzelnen Menschen verbergen. Mit der fortschreitenden Übersetzung der Hieroglyphentexte Ägyptens wurden auch die hier niedergelegten Weisheiten zur Erfüllung des "ma at", allgemein veröffentlicht und einer interessierten Leserschaft zugänglich gemacht.

Die zunehmend übersetzten Keilschriftentexte Mesopotamiens und Assurs fügten dem Wissen über die alten Kulturen Sumers, Babylons, Akkads, Mitannis, Urartus usw. immer neue Komponenten hinzu. Hinzu kamen Forschungsergebnisse und Übersetzungen von alten Sprachen aus dem östlichen Mittelmeerraum. Das Reich der anfangs rätselhaften Hethiter wurde erforscht und die Sprachen zugeordnet, für Kreta und das achaische Griechenland wurde die Schrift Linear B übersetzt , in Mykene wurde jeder interessante Stein untersucht und in der angrenzenden Ebene der Argolis wurden archaeologische Bohrungen niedergebracht , um auf die Spuren von durch Naturkatastrophen verschüttete Städte zu kommen.

So fügte sich eine Erkenntnis an die andere, aber alles bewegte sich noch auf den Bahnen des seit der Aufklärung des 17. Jahrhunderts festgelegten Blicks nach Osten, aus denen alle Weisheit und alles Wissen Europas gekommen sein sollte. Daß ein großer Teil des europäischen Wissens aus dem Westen selbst stammte, nämlich aus durch Druiden in den keltischen Ländern Frankreich, England, Schottland, Wales und Irland überlieferten altem Wissen aus der Hochkultur von Atlantis und ein weiterer großer Teil aus dem lange Zeit von den Arabern beherrschten Spanien, wo altes atlantisches Wissen und durch Araber und Juden reimportiertes atlantisches Wissen zusammentrafen, wollte man lange Zeit nicht wahrhaben.

Durch die christliche Kirche, die sich eindeutig auf die Herkunft allen Wissens aus dem Osten festgelegt hatte, aus dem ja auch ihre Religion stammte, wurde zudem das westliche Wissen als "heidnisch" und "Aberglauben" verurteilt und über Jahrhunderte verfolgt. Die Bauweise der christlichen Kirchen ist noch heute ein Beweis für den unerbittlichen Kampf gegen den "Ungeist" der im Westen beheimatet war, denn ihm setzte man das Bollwerk der Türme entgegen, die das Eindringen dieses offenbar als sehr mächtig empfundenen Geistes in den kirchlichen Raum verhindern sollten. Seine Priester und Vertreter wurden nach dem offiziellem Verbot ihrer Religion durch einen der letzten römischen Kaiser so grausamen und unmenschlichen Strafen wie der Pfählung oder der Verbrennung bei lebendigem Leib unterworfen, wenn sie bei der heimlichen Ausübung ihrer Kulte entdeckt wurden .

Dabei war offenbar das Gesetz der Wiedergeburt den Veranlassern solcher Tötungen nicht bekannt . Das Wissen der Getöteten ist so, verborgen in den relativ schnell Wiedergeborenen, erhalten geblieben und drängte immer wieder an die Oberfläche des Bewußtseins. Es ist anzunehmen, daß die Menge der getöteten "Ketzer" und "Hexen" und ihre wiedergeborenen Seelen schließlich in der nicht mehr zu bremsenden Reformations- und Aufklärungsflut das geistige Unterdrückungssystem der christlichen Kirche des Mittelalters gestürzt haben. Das in ihren wiedergeborenen Seelen erhaltene alte Wissen läßt sich auch heute noch wieder erschließen und drängt offenbar auch mit Macht wieder an die Oberfläche, seitdem die etablierten Kirchen keine Antworten mehr auf die Fragen der Zeit geben können.

Als für die christliche Welt völlig neue Komponente kommt jetzt noch dazu die Rückkehr der "Außerirdischen", die man früher "Götter" nannte, da ihr Wissen und ihre technische Macht so weit über dem damals für Menschen begreifbarem lagen. Durch das Judentum sind alle Verbindungen des Christentums zu "Außerirdischen" abgeschnitten worden. Es sollte nur noch auf einen speziell für das jüdische Volk vorhandenen Gott Jehova vertrauen , was ihm erst in einem langen Kampf gegen die Anbetungsplätze auf den "Höhen" ( 2. Könige 15,4 ) und die Tempel des Baal (2. Könige 10, 24-28 ) und der Astarte ( 2. Könige 13, 6 ) von ihren Königen beizubringen war. Schließlich wurde der Glaube an nur ein höheres Wesen erst von ihrem König Hiskia vollständig durchgesetzt . Er veranlaßte auch die Zerstörung der "ehernen Schlange" genannt " Nehusthan" , die ein Symbol für die Wirkung der Außerirdischen auf der Erde darstellte.. ( 2. Könige 18, 4 ).

Wie bereits in den Kapiteln über die UFOs beschrieben, kommt diese erneute Einflußnahme der "höheren Macht" ja nicht von ungefähr, sondern aus aktuellem Anlaß. Die Menschheit hatte sich in einen lebensgefährlichen atomaren Rüstungswettlauf verstrickt, aus dem sie sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien konnte. Er hätte früher oder später mit der völligen Zerstörung der Erde und ihrer Unbewohnbarkeit durch atomare Verseuchung für Tausende von Jahren geendet .

Dieses Ausscheiden der Erde aus dem universellen Schöpfungsprozeß , verursacht durch in politische Zwangsvorstellungen verstrickte, die Folgen ihrer Handlungsweise nicht erkennende Menschen konnte durch die Schöpfungsmacht nicht hingenommen werden. So wurden die schon in der Bibel erwähnten "himmlischen Heerscharen", von denen die Christenheit seit fast 2000 Jahren nichts mehr gehört hatte, wieder einmal mobilisiert, um diesem gefährlichen Handeln Einhalt zu gebieten. Was schließlich zum Glück für die Menschen und das Universum dann auch gelang.

Außer diesem massiven Eingreifen in die Politik der Staaten der Erde brachten die Außerirdischen aber auch eine Botschaft mit, die der, als dafür reif erachteten Menschheit ihre Aufgabe im Universum zuweist und damit neue Ziele für die zukünftige Entwicklung setzt. Um diese Ziele, die im wesentlichen aus Aufgaben in Bereichen liegen, die sich außerhalb der Erde befinden, mit einer fortschrittlichen Technik bearbeiten zu können, gaben sie den Menschen , wie bereits einmal vor 5000 Jahren, Starthilfe, indem sie der Regierung der USA etliche ihrer Raumfahrzeuge zur Erprobung und technischen Auswertung übergaben, um die Raumfahrttechnik der Erde auf einen modernen , leistungsfähigen Stand zu bringen.(15)

In diesem Zusammenhang ist interessant, daß die Außerirdischen wieder mit einem mächtigen Reich in intensiven Kontakt traten , das in vielen seiner Merkmale dem alten atlantischen Reich entspricht. Denn die USA sind, wie es auch das atlantische Reich in seiner Blütezeit vor 3500 Jahren war, eine nicht aggressive Handelsmacht, die darauf bedacht ist, Frieden auf der Erde zu halten und zu bewahren, damit Handel und Wandel blühen können und damit die Voraussetzungen für eine positive Entwicklung der Erde gegeben sind. Darüberhinaus haben sie im Verlauf des 20. Jahrhunderts die Rolle einer Ordnungsmacht für die ganze Erde übernommen, ähnlich wie es sie einst das atlantische Reich für den atlantischen Raum, das Mittelmeer und den vorderen Orient hatte. Diese Rolle ist den USA nicht immer leichtgefallen und es gab immer Widerstände im eigenen Land dagegen, aber die Regierung hat sie, gestützt auf die Mehrheit des amerikanischen Volkes, das offenbar weitgehend atlantisch bestimmt ist, immer wieder übernommen und meistens mit Erfolg auch durchgesetzt.

Interessant ist dabei, daß der spektakulärste Mißerfolg einer solchen Aktion zur Herstellung der gewünschten Ordnung, nämlich der Versuch Vietnam mit Waffengewalt zu erobern, außerhalb des atlantischen Raums stattfand. Während der Einsatz im Irak, der dem Machtstreben Sadam Husseins Grenzen setzte, in der alten Interessensphäre des atlantischen Reichs seinen Austragungsort hatte und ein Erfolg war. Dies könnte darauf hindeuten , daß die Zweiteilung der Erde in einen westlichen und einen östlichen Interessenraum mit jeweils einer beherrschenden, aber im Kern friedlichen Macht, die sich schon um 1500 v. Chr. herausgebildet hatte, das für die Erde gültige und beste Prinzip war und für die Zukunft auch wieder sein wird.

Es steht außer Frage, daß die Ordnungsmacht des Westens die USA sein werden. Zum Westen zählt dabei , infolge der Wanderung der atlantischen Völker, auch historisch der größte Teil des ehemaligen Sowjetischen Reiches als Siedlungsgebiet der Skythen und der vordere Orient bis an die Grenze Indiens , als Siedlungsgebiete der Aramäer, Philister, Pasargaden und Arier- um nur die bekanntesten zu nennen. In die Rolle der Ordnungmacht des Ostens wird wahrscheinlich China in Zusammenarbeit mit Japan hineinwachsen und daneben wird es vorläufig noch die Staaten der sogenannten dritten Welt geben, die sich noch für etliche Zeit mit einem niedrigeren Lebensstandard zufrieden geben und möglicherweise damit glücklicher sind als die technisch hochentwickelten Staaten des Westens und des Ostens. Der mächtigste Vertreter dieser Staaten könnte Indien sein, soweit es sich nicht doch noch für die Zugehörigkeit zum Westen entscheidet, und weiterhin gehören vorläufig dazu die meisten schwarzafrikanischen Länder und etliche Staaten Süd- und Mittelamerikas.

Die Rolle der technologischen Führung der Erde wird wahrscheinlich wieder dem "neuen atlantischen Reich" des Westens zufallen. Seine Aufgabe wird es sein, den Weltraum zu erschließen und das in Abstimmung mit den "Außerirdischen", die nach ihren eigenen Aussagen ja nicht in unserem Sonnensystem zu Hause sind und hier nur Aktionsbasen auf dem Mond und wahrscheinlich dem Mars und möglicherweise auch auf der Venus und anderen Planeten unseres Sonnensystems unterhalten. Die Planeten, zum Beispiel der Mars,(9)könnten für menschliches Leben erschlossen werden und aus ihm eine zweite Erde entstehen. Dies ist nach in den USA bereits durchgeführten umfangreichen Untersuchungen durchaus möglich. (9)

Im Hinblick auf die in der Geschichte der Erde mehrfach vorgekommenen Zusammenstöße mit riesigen Meteoriten oder Planetoiden und der Wahrscheinlichkeit, daß sich ein solches Ereignis irgendwann einmal wiederholen wird, wäre eine solche zweite Erde oder auch eine künstliche Basis auf dem Mond oder eine riesige Raumstation, wie sie von den Außerirdischen offenbar bereits unterhalten wird, durchaus wünschenswert. Denn von ihnen aus könnte, ohne daß große Verluste im Wissen eintreten, die Erde nach einem erfolgten katastrophalen kosmischen Ereignis, das alles menschliche Leben oder auch nur alles Wissen oder die technologischen Möglichkeiten vernichtet hat, wieder besiedelt werden. Das Beispiel des Untergangs von Atlantis hat gezeigt, daß selbst ein so begrenztes kosmisches Ereignis die Entwicklung der Menschheit um Jahrtausende zurückwerfen kann.

Auf die Vorstellung des ehemaligen Präsidenten der USA , Ronald Reagan, ein solches Ereignis durch Ablenkungsmanöver von der Erde zu verhindern, wurde bereits im Kapitel Meteoriten eingegangen. Vorläufig reichen die den Menschen zur Verfügung stehenden Kräfte dafür bei weitem nicht aus und für große Objekte wird es wohl immer so bleiben. Es bleibt da nur die Möglichkeit der Verteilung der Siedlungsorte der Menschheit im Weltraum, da nie alle Niederlassungen gleichzeitig vernichtet werden. Bei diesen Ereignissen handelt sich ja nicht um gezielte Angriffe, sondern um kosmische Ereignisse , die den Gesetzen des Zufalls unterliegen.

Aus den von den Außerirdischen geäußerten "Botschaften" lassen sich noch weitere Aufgaben für die Menschheit ableiten, aber ihr moralischer Inhalt stimmt weitgehend mit auch auf der Erde selbst bereits vorhandenen Ideen , die offenbar durch vorhandenes Wissen und daraus abgeleiteten Schlüssen begründet sind, überein. Trotzdem ist es bemerkenswert, daß von "höherer Stelle" noch einmal darauf hingewiesen wurde, daß diese Ideen und Vorstellungen auch von der Menschheit verwirklicht werden sollten. Eine Einmischung, wie in dem Fall des atomaren Wettrüstens ist aber außerhalb der sowieso vorhandenen und genutzten Möglichkeiten der Inkarnation und Auswahl bestimmter Botschafter durch Telepathie und geistige Beeinflussung nicht vorgesehen.

Die Botschaften selbst wurden bereits in den Kapiteln der esoterischen Betrachtung der Entstehung des Menschen und in den Berichten der UFO-Kontaktler im Kapitel UFOS, Boten von außerhalb behandelt. Sie sollen hier nur noch einmal kurz zusammengefaßt werden.

Die Botschaften lauten :

A. Die Atomtechnologie ist sehr gefährlich, weil sie bei Unfällen oder im Fall der Verwendung bei kriegerischen Auseinandersetzungen in der Lage ist, Teile der Erde oder auch die ganze Erde für lange Zeit unbewohnbar zu machen und darüberhinaus das Universum zu schädigen. Dies wird von den außerirdischen Mächten nicht akzeptiert und führt bei Nichtbeachtung zu entsprechenden Konsequenzen auch gewalttätiger Art. Im russischen Woronesch wurde damit gedroht, daß sich bei Weiterbau des Atomkraftwerks ein ähnlicher "Unfall" wie in Tschernobyl ereignen würde. ( Der Bau des Kraftwerks wurde darauf von Gorbatschow gestoppt.)

B. Dem Menschen ist die Erde zur positiven Entwicklung anvertraut. Dies berechtigt ihn nicht dazu, große Teile der Flora und Fauna aus Gewinnsucht zu vernichten und Tierarten und Pflanzen zum Aussterben zu bringen und damit unwiederbringlich verlorengehen zu lassen. Das in der Bibel stehende Wort " macht euch die Erde untertan " heißt nicht, daß die Bewohner der Erde dem Menschen zur beliebigen Verfügung, zu der auch die Ausrottung nicht gewünschter Lebewesen gehören würde, überlassen sind, sondern daß der Mensch in der Funktion eines guten Herrschers das Leben und das Gedeihen seiner Untertanen zu fördern hat , das heißt , daß er nicht ausrotten sondern neues , verbessertes hinzufügen soll.

C. Die Menschen haben auch im Universum eine Aufgabe zu erfüllen. Nachdem sie sich ca 40 000 Jahre lang allein um ihre Entwicklung auf der Erde gekümmert haben, scheinen sie jetzt in der Lage zu sein , darüberhinausgehende Aufgaben im Planetensystem der Sonne und später auch in anderen Planetensystemen zu übernehmen und damit einen Beitrag zur Entwicklung des Kosmos zu leisten.

D. Um dies in Kooperation mit den Geschöpfen anderer Weltraumzivilisationen zu erreichen, ist es erforderlich das Bewußtsein der Menschen für diese Zusammenarbeit aufzuschließen und nicht mehr nur in den erdgebundenen Kategorien," dies ist mein, das ist dein", zu denken, sondern ein Bewußtsein für die Wichtigkeit idealistischer Denkweisen und für kollektive Verantwortung mit entsprechender Verteilung der Aufgaben zu entwickeln.

F. Um die Voraussetzungen für eine bessere Zusammenarbeit mit den Außerirdischen, aber auch um das Verständnis und die geistige Weiterentwicklung der Menschen selbst zu fördern, sollten die geistigen Wissenschaften mehr entwickelt und gefördert werden. So zum Beispiel :

Die systematische Erforschung grundlegender physikalischer Fragen wie das Wesen der Gravitation; Elektromagnetische, magnetische und elektrische Felder; Zusammensetzung und Nutzbarmachung der kosmischen Strahlung.

Dies alles zur Entwicklung einer fortschrittlichen Methode der Raumfahrt, die nicht wie bisher auf dem erdgebundenen Prinzip der chemischen Reaktion oder Verbrennung von Kraftstoff beruhen kann.

Das Forschen nach altem Wissen.

Das Verständnis der Lehren, die aus der Geschichte der Menschheit zu ziehen sind.

Die Erforschung der Gesetze der Wanderung der Seele.

Die Wege der Übertragung erlernten und erworbenen Wissens in ein neues Leben.

Die Gesetze der Reinkarnation und Möglichkeiten zu ihrer Beeinflussung.

Die Erforschung der Gesetze des Karma.

Die Gesetze des Einflusses des Zeitpunkts der Geburt auf Fähigkeiten und Charakter des Menschen .( Horoskopforschung)

Die Kenntnisse von den Möglichkeiten der Telepathie und der Kommunikation ohne Worte und damit auch die Verständigungsmöglichkeit mit anderen Lebewesen, wie Tieren oder Pflanzen.

Ein großer Teil dieser nur beispielsweise und nicht vollständig angeführten Wissenschaften war im alten Wissen bereits vorhanden, wird aber heute von der materiell fixierten Wissenschaft als nicht seriös angesehen und verachtet. Dies ist eine Einstellung, die das Materielle über das Geistige stellt und nur aus der erdgebundenen , körperlichen Herkunft des Menschen zu erklären ist. Die weit größeren Möglichkeiten von Geist und Seele werden dabei mißachtet. Es ist jetzt aber an der Zeit , daß sich der Mensch aus seiner materiellen Erdgebundenheit endlich löst, damit er zu einem erweiterten Verständnis der Zusammenhänge im Kosmos gelangt. Die engen Grenzen, die das noch offiziell gültige christliche Menschenbild der geistigen und seelischen Entwicklung setzt, sind dabei aufzuheben.

Diese Aufgaben sind allein der Menschheit gestellt. Direkte Hilfe kann sie dabei nicht erwarten, denn alles dafür nötige Wissen wurde bereits auf die Erde übertragen oder ist auch durch den fortgeschrittenen menschlichen Geist zu erarbeiten. Er wird im Bedarfsfall, wie bereits oben angeführt, durch die Inkarnation Außerirdischer oder durch telepathische Botschaftsübertragung unterstützt.

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Literatur

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